Wie Hunde helfen

Forschung

Amerikanische Gehirnforscher haben herausgefunden, dass Menschen besser miteinader kommunizieren und sich einander näher fühlen, wenn sie entspannt und positiv gestimmt sind.
Fast täglich beobachte ich, wie der Anblick meiner Hunde den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert.
Andere Forschungsergebnisse bestätigen, dass Hunde helfen, den Blutdruck zu senken...

Arbeitnehmer erbringen bessere Leistungen und sind seltener krank, wenn sie ihr Haustier mit zur Arbeit bringen dürfen.

Helfende Hunde heute

Immer häufiger leisten Hunde - und andere Tiere - heutzutage wertvolle Arbeit in der Therapie, im Coaching und in sozialen Einrichtungen wie Schulen, Altenheimen, Kindergärten, Behinderteneinrichtungen etc.

Wenn ich die Menschen anschaue, die in der Stadt an meinen Hunden vorbeigehen, fällt mir immer wieder auf, wie sie sich entspannen und ein Lächeln auf dem Gesicht erscheint.

Therapieerfahrene Elos und Pudelos

Die meisten Elos und Pudelos eignen sich sehr gut als Therapiehunde. Sie lassen sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und sind menschenbezogen und einfühlsam.

Meine Elo-Hündin Karo und ihre Tochter Bine ( Pudelo ) verfügen über langjährige Therapieerfahrung.

Vor etlichen Jahren haben Karo, ihre Mutter Emily und die beiden Omas Dunja und Anna gemeinsam mit mir eine Werkstatt für Menschen mit einer seelischen Behinderung aufgebaut.
In der Werkstatt für Menschen mit einer geistigen Behinderung und insbesondere in der Tagesförderstätte für Menschen mit einer schweren Mehrfachbehinderung, haben sie so manche Hundeangst kuriert, Förderziele unterstützt und viele Herzen erwärmt.

Besonders positive Auswirkungen haben die Begegnungen von Mensch und Hund, wenn die Hunde nicht nur relativ kurze Zeit zu Besuch kommen, sondern regelmäßig viele Stunden vor Ort sind und ganz in Ruhe ihre Beziehungen zu den einzelnen Menschen gestalten können. Vorausgesetzt sie haben ihren vertrauten Menschen in Reichweite und sie haben gute Rückzugsmöglichkeiten.

Arbeit macht Spaß

Meine Hündinnen Karo und Bine sind das beste Vorbild in Sachen "Beruf" als "Berufung".
Sie lieben es, bekannte Menschen zu begrüßen, genießen die Streicheleinheiten und halten Zwiesprache mit den Menschen.
Sie merken sehr genau, wenn jemand nicht so gut drauf ist und helfen durch Mitgefühl oder Schmuseinheiten. Da hat jede Hündin ihre ganz eigene Art.
Besonders Bine sorgt darüber hinaus dafür, dass Menschen sich höflich und angemessen verhalten. Wer sich nicht an ihre Regeln hält, der darf sie auch nicht am Bauch kraulen. 

So manches Kind haben sie schon aus der Reserve gelockt und es liebevoll auf seinem Weg zu Selbstvertrauen und Lebensoffenheit begleitet. Gerade Bines Klarheit und Konsequenz beeindruckt die Kinder immer wieder.

Wer nicht so recht weiss, was er während des Hörens tun soll, dem bieten Sie willkommene Unterhaltung.

Und keine Angst, den Hunden tut der Kontakt genauso gut wie Ihnen.
Wenn sie eine Pause brauchen, legen sie sich neben den Menschen und schlafen erst einmal eine Runde. Sie lieben ihre Arbeit, weil sie ihnen voll und ganz entspricht.

Lassen Sie sich davon inspirieren für Ihren eigenen Arbeitsalltag. Und lassen Sie die zwei Ihr Herz erwärmen, wenn Sie hier sind.
Ihre Therapie wird um so besser wirken.

Katzenschnurren

Auch Katzenschnurren wirkt sehr heilend und beruhigend auf den Menschen. Katzen ruhen zutiefst in sich und sie sind sehr meditativ. Das ist ansteckend!

Unsere Ragdoll-Katze Blue findet, dass ich viel zu viel Aufhebens um die Hunde mache. Auch sie liebt die Praxis. Sobald sie ahnt, dass jemand zur Hörtherapie kommt, versucht sie, ein Plätzchen im Hörzimmer zu ergattern und freut sich über jeden Schmuser.
So wie eine Katze, kann kein Hund genießen!

Entengeschnatter

Meine kleine Schar aus Laufenten und Orpingtonenten wird Sie wahrscheinlich gleich als erstes am Gartentor begrüßen. Sie sind sehr zutraulich und warten noch darauf, dass sie als Haus-Tiere und Therapeuten endlich ernst genommen werden und auch mit nach drinnen dürfen. Menschen, die sich auf sie einlassen, schauen sie tief in die Seele.

Tierfreie Zone

Wer nun fürchtet, dass hier gar nichts ohne Tiere geht, den kann ich beruhigen. Meine Tiere können sich auch weitgehend unsichtbar machen.
Niemand wird unvorbereitet von einem Hund über den Haufen gerannt oder erschreckt.
Allerdings kann es schon mal passieren, dass eine Katze neben der Pforte sitzt und die Neuankömmlinge begutachtet und begrüßt.
Nur, wenn ich weiss, dass Tierfreunde im Anmarsch sind, dürfen meine helfenden Hunde diese begrüßen - und auch das passiert in der Regel sehr gesittet.